Ratgeber Vergleich
Agentur, Plattform oder Freelancer?Drei Wege zu UGC im Vergleich
UGC können Sie über eine Plattform, direkt bei einer Creatorin oder einem Creator oder über eine Agentur beauftragen. Jeder Weg hat seine Berechtigung. Dieser Artikel zeigt, was Sie jeweils bekommen und selbst übernehmen müssen.
Kurz gesagt
Eine Plattform ist der günstigste Weg, wenn Sie Briefing und Auswahl selbst übernehmen können. Ein Freelancer passt, wenn Sie eine Person langfristig an Ihre Marke binden wollen und Vertrag und Abstimmung selbst regeln. Eine Agentur lohnt sich, wenn Sie Konzept, Skript, Creator-Auswahl und Abstimmung abgeben wollen.
Die drei Wege im Vergleich
Die Wege unterscheiden sich vor allem darin, wie viel Arbeit bei Ihnen bleibt.
| Plattform | Freelancer | Agentur | |
|---|---|---|---|
| Preis je Video | 59 bis 229 € | laut Influee 21 bis 70 € Honorar bei deutschen Creatorn | 200 bis 1.200 € mit Skript |
| Konzept und Skript | meist vom Kunden | vom Kunden | in der Regel von der Agentur |
| Auswahl der Creator | Sie wählen aus Bewerbungen | Sie suchen selbst | die Agentur schlägt vor |
| Verträge und Rechte | über die Plattform-AGB | selbst verhandeln | im Agenturvertrag geregelt |
| Künstlersozialabgabe | abhängig vom Vertragspartner | kann bei regelmäßiger Beauftragung anfallen | bei Rechnung einer GmbH oder UG laut KSK nicht |
| Vorteile | günstig, schnell, große Auswahl | persönliche Bindung, direkte Abstimmung | wenig eigener Aufwand, ein Ansprechpartner |
| Nachteile | eigener Aufwand für Briefing und Abnahme, teils Monatsabo | Ausfallrisiko, Verträge selbst aufsetzen | höherer Preis je Video |
Preise laut Speekly, UGC.NL, Influee, chaerry und FUTRIZE, netto, Stand 11.10.2026. Plattformabos: Influee 229 bis 999 USD, Insense ab 500 USD pro Monat.
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Was kostet Ihr UGC-Video?
Stellen Sie Anzahl, Länge, Schnitt, Hooks und Nutzung ein. Der Rechner vergleicht Einzelpreise und Pakete und zeigt Ihnen in einer Minute die günstigste Variante, ohne Anmeldung.
Preis berechnenWann eine Plattform besser passt
Eine Plattform ist die bessere Wahl, wenn Sie bereits wissen, welche Videos Sie brauchen, ein eigenes Briefing schreiben und Creator selbst auswählen möchten.
Das trifft oft auf Marken zu, die schon ein Performance-Team haben und viele Varianten in kurzer Zeit testen. Plattformen veröffentlichen ihre Preise, und viele räumen die Werbenutzung ohne Aufpreis unbegrenzt ein. Wenn Sie diese Arbeit gern selbst machen, zahlen Sie bei einer Agentur für etwas, das Sie nicht brauchen.
Wann ein Freelancer besser passt
Eine einzelne Creatorin oder ein einzelner Creator passt, wenn Sie über längere Zeit dasselbe Gesicht für Ihre Marke möchten und direkt mit dieser Person arbeiten wollen.
Dann müssen Sie Nutzungsrechte, Einwilligung nach § 22 KUG, Korrekturen und Ersatz bei Ausfall selbst regeln. Prüfen Sie außerdem mit Ihrer Steuerberatung, ob Künstlersozialabgabe anfällt, 2026 beträgt sie 4,9 % des Honorars.
Wann eine Agentur besser passt
Eine Agentur passt, wenn Sie keine Zeit für Konzept, Skript, Creator-Suche und Abstimmung haben und ein fertiges Ergebnis mit geregelten Rechten wollen.
Achten Sie darauf, dass die Agentur ihre Preise und den Umfang der Nutzungsrechte vorher schriftlich nennt. FNLY Social nennt beides offen auf der Preisseite und liegt mit 119 € für ein Einzelvideo und 1.190 € für fünf Werbevideos mit Skript am unteren Rand der Agenturspanne.
Fragen, die Sie jedem Anbieter stellen sollten
Mit diesen Fragen vergleichen Sie Angebote unabhängig vom Anbietertyp.
- Welche Nutzungsrechte sind enthalten, für welche Kanäle und wie lange?
- Wer schreibt das Skript und wie viele Hooks gibt es je Video?
- Wie viele Korrekturen sind enthalten?
- Liegt für jede Darstellerin und jeden Darsteller eine schriftliche Einwilligung vor?
- Was passiert, wenn eine Creatorin ausfällt?
- Fallen monatliche Gebühren oder Künstlersozialabgabe an?
- Bekomme ich Rohmaterial und was kostet es?
Stand:
FAQ
Häufige Fragen
Ist eine UGC-Plattform seriös?
Plattformen sind ein etablierter Weg, UGC zu beauftragen, viele nennen ihre Preise öffentlich. Prüfen Sie vor der Buchung, welche Nutzungsrechte die AGB einräumen und ob monatliche Gebühren anfallen.
Was ist günstiger, Plattform oder Agentur?
Je Video ist eine Plattform meist günstiger, am Markt 59 bis 229 € gegenüber 200 bis 1.200 € bei Agenturen. Rechnen Sie aber Ihre eigene Zeit für Briefing, Auswahl und Abnahme dazu.
Kann ich Creator direkt auf Instagram oder TikTok anfragen?
Ja, das ist möglich und bei langfristiger Zusammenarbeit oft sinnvoll. Vertrag, Nutzungsrechte und Einwilligung der abgebildeten Person müssen Sie dann selbst schriftlich regeln.
Welche Vorteile hat eine Agentur bei UGC?
Eine Agentur übernimmt Konzept, Skript, Creator-Auswahl, Dreh und Abstimmung und regelt Rechte und Einwilligungen. Sie haben einen Ansprechpartner und ein fertiges Ergebnis.
Fällt bei einer Agentur Künstlersozialabgabe an?
Nach Auskunft der Künstlersozialkasse gehören Zahlungen an juristische Personen wie eine GmbH oder UG nicht zur Bemessungsgrundlage. Bei FNLY Social als UG fällt für Kunden daher in der Regel keine Abgabe an, bitte lassen Sie das steuerlich bestätigen.
Arbeitet FNLY Social auch für andere Agenturen?
Ja. Agenturen können bei FNLY Social UGC als White Label beziehen, also ohne FNLY-Branding und ohne Kontakt zu ihrem Endkunden.
Agentur, Plattform oder Freelancer?
Agentur ist der richtige Weg für Sie?
Dann beschreiben Sie uns Ihr Vorhaben. Sie erhalten ein Angebot mit festen Preisen und klar geregelten Rechten.
